Kirche und Pfarrpensionen.

Zur Struktur einer Diskussion.
Von Christoph Fleischmann

Die Kirchen in Deutschland sind wohlhabend – und doch hören das die Kirchenleitungen nicht gerne. Sie finden, dass sie viele Aufgaben zu schultern und deswegen das viele Geld nur zu bitter nötig hätten. In den evangelischen Kirchen wird in diesem Zusammenhang auch auf die Pensionslasten der Kirchen verwiesen, also die Kosten für die Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand, die in den folgenden Jahren, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gingen, noch deutlich zunähmen.

Jüngstes Beispiel für diese Sorgen: Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat auf ihrer Synode im Januar den ersten Teil eines umfangreichen Sparprogramms beschlossen: Bis zum Jahr 2018 sollen 20 Millionen Euro aus dem Haushalt für gesamtkirchliche Aufgaben gekürzt werden. Zugleich hatte schon die vorige Synode eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die überlegen soll, wie man die Rücklagen für die Pensionen der Pfarrerinnen und Pfarrer vergrößern kann. Sparen für die Pfarrerpensionen?
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