Praktische Konsequenzen nach Fukushima

Jetzt zum Ökostromanbieter wechseln!
Von Gerd Stein


Woher bezieht Ihre Kirchengemeinde oder Ihr Kirchenkreis eigentlich seinen Strom?

Etwa von RWE, die einen Großteil ihrer Gewinne durch die Bereitstellung von Strom aus Kernkraft oder Kohle erzielen?

Oder bei einem seriösen Ökostromanbieter?

Von Restrisiko ist da nicht die Rede.

25 Jahre nach Tschernobyl ist es in Fukushima in Japan mal wieder passiert.

Es kam zu einem nicht mehr zu kontrollierbaren Supergau.

Daraus sollten wir lernen.

Wir sollten auch niemals vergessen, dass die Nutzung von Atomkraft ständig Menschenleben fordert.

Nicht nur hier bei uns in unmittelbarer Nähe eines Atomkraftwerkes sind die Leukämiefälle von Kindern erhöht.

In Neuguinea oder Indien z.B. werden ganze Landschaften beim Abbau von Uran stark kontaminiert.

Das führt zu stark steigender Krebsrate und häufigen Missbildungen von Neugeborenen vor Ort.

Dazu bedarf es keiner Katastrophe, sondern ist von uns gebilligter Alltag.

Doch jeder Einzelne kann das Risiko ein wenig mindern und den Atomausstieg für sich selbst gestalten.

Jetzt zum Ökostromanbieter zu wechseln heißt, nicht mit verantwortlich zu sein für

diesen respektlosen Umgang mit Mensch und Natur.

Es ist leichter als man meint und meistens sind die seriösen Ökostromanbieter auch noch billiger als Atomstrom. Komisch, wo es doch heißt, dass wir auf den billigen Atomstrom nicht verzichten können und Erneuerbare Energie unbezahlbar ist?

Hilfestellungen bekommt man unter www.atomausstieg-selber-machen.de oder der kostenlosen Ökostromhotline 0880-7626852.

Zu den seriösen Ökostromanbietern gehören:

Elektrizitätswerke Schönau  
www.ews-schoenau.de           Tel. 07673/88850

Greenpeace Energy
www.greenpeace-energy.de      Tel. 040/808110-666

Lichtblick
www.lichtblick.de         Tel. 01802660660     oder    040/80803030

Naturstrom
www.naturstrom.de        Tel     0211/779000

Mann STROM 
www.mannstrom.de             Tel.    02661/626260